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Der faire Kaffee für Bonn

Es gibt ihn bereits seit einigen Jahren bei Empfängen der Stadt, in einigen Cafés und Hotels und natürlich auch bei uns: den Bonn Café. Er hat bereits viele treue Fans und gewinnt bei jedem Kaffeeausschank des Weltladens neue, aber wir möchten ihn hiermit trotzdem ein mal in diesem Rahmen vorstellen.

Der Bonn Café ist als Kampagne im Rahmen der Lokalen Agenda 21 entstanden. Diese zielt auf ein wirtschaftlich tragfähiges, sozial gerechteres und umweltschonendes Handeln weltweit ab. Auch wenn die Agenda 21 nicht mehr auf den aktuellen Tagesordnungen steht, das sich lokal die welt verbessern kann, bleibt bestehen. Und so ist Bonn seit 2010 nun auch "Fair Trade Town".

 Seit März 2002 gibt es die Rheinische Affaire und damit auch den Bonn Café, der der erste Kaffee dieser Reihe war. Dieser ganz besondere Muntermacher aus Fairem Handel findet zunehmend Liebhaber im Rheinland. Kein Wunder: Seine ergiebige Spitzenqualität besteht zu 100% aus sortenreinem Bio-Arabica. Und weil der kontrolliert biologische Anbau komplett auf chemische Düngung und Pestizide verzichtet, werden sowohl Umwelt als auch Gesundheit geschützt. Seinen mild aromatischen Geschmack verdankt dieser Kaffee einer schonenden Langzeitröstung. Das macht ihn auch so bekömmlich.

Bohne für Bohne leistet der Bonn Café einen wesentlichen Beitrag zur Existenzsicherung lateinamerikanischer Kaffeebauern und ihrer Familien: Für den Kaffee wird ein angemessener Preis (mindestens 1,40 USD) zuzüglich einer Fairhandelsprämie von 0,20 USD gezahlt. Der höhere Arbeitsaufwand für den biologischen Anbau wird mit einem Bonus von 0,30 USD vergütet. Außerdem erhalten die Kooperativen eine Strukturprämie von 0,05 USD. Die Ernte wird vorfinanziert, damit sich die Bauern nicht verschulden müssen. Dauerhafte Partnerschaften ermöglichen den Kooperativen eine langfristige Planung und außerdem wird die Gleichberechtigung von Frauen gefördert.

Die Rheinische Affaire arbeitet mit Kooperativen in Kolum­bien, Bolivien und Nicaragua zusammen, deren Kaffee vom deutschen Fairhandels-Haus El Puente (Nordstemmen) importiert wird. Die Erzeugergemeinschaften in den Anbauländern sichern nicht nur soziale Standards und die hohe Qualität des Rheinische Affaire Cafés, sondern auch die Zukunft der Kaffeebauern. Dank der Ein­künfte aus dem Fairen Handel können sie z.B. in sinnvolle ökol­ogische und medizinische Projekte investieren.

Während der Fairen Woche 2013 war Laureano Torrez Blanco, ein Kaffeebauer der Kooperative Aprocafe in Bolivien, in Bonn zu Besuch und berichtete von seiner Arbeit:  Mehr dazu im Rückblick Faire Woche 2013 und in der Beschreibung der Kooperative.

Auf der Seite der Rheinischen Affaire und auf Youtube gibt es außerdem einen kleinen Film über die Rheinische Affaire.

Neben dem Kaffee des Bonn Café gibt es die selbe Mischung auch mit Espresso-Röstung. Kaffee und Espresso gibt es bei uns jeweils gemahlen oder in ganzen Bohnen zu kaufen. Vom Kaffee gibt es zudem die Großpackung mit 1 kg Inhalt für Großverbraucher.

Dieser Artikel besteht zum Teil aus Auszügen der Texte auf www.die-rheinische-affaire.de

 

 

 

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