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Im Spätsommer und Herbst beginnt die Apfelernte. Angesichts sinkender Temperaturen können wir die Vitamine dieses leckeren Obsts gut gebrauchen. Wer Äpfel nicht nur pur, als Kompott oder Kuchen mag, hat sicher Freude an unserer 5-Liter-Packung Apfelsaft. Mit dem Kauf des Produkts des Monats Oktober tun Sie nicht nur etwas für Ihre Gesundheit, sondern auch für die Natur!

Für die Herstellung des Apfelsafts werden Äpfel von Streuobstwiesen in Bonn und im Rhein-Erft-Kreis verwendet. Die Biologische Station Bonn/Rhein-Erft pflegt diese Wiesen und erntet das Obst, das garantiert ungespritzt und ungedüngt ist.

Die Pflege und Nutzung der Obstwiesen ist wichtig, denn:

Obstbäume sind Lebensräume


Alte Streuobstwiese
Quelle: Biolog. Station Bonn/Rhein-Erft

Streuobstwiesen sind ein Jahrhunderte alter Teil unserer Kulturlandschaft und gehören mit rund 5.000 Tier- und Pflanzenarten zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas: Steinkäuzen und Gartenrotschwänzen, Fledermäusen, Gartenschläfern und zahlreichen Insekten dienen sie als Brutplatz, Nahrungs- oder Zufluchtsort. Höhlenbrütende Vögel finden sich oft nur noch auf Streuobstwiesen mit alten Bäumen. Arten- und blütenreiches Grünland im Unterwuchs beherbergt seltene Blumen, Schmetterlinge und Wildbienen.

Erhaltung der Sortenvielfalt

Die Pflanzung und Pflege auf Streuobstwiesen bietet die Möglichkeit, alte und regionale Apfelsorten in ihrer Vielfalt zu erhalten, auch solche, die wirtschaftlich zur Zeit nicht interessant sind. Neben dem reinen Erhalt des Kulturguts geht es auch darum, genetische Ressourcen und Anpassungen nicht zu verlieren, was zum Beispiel im Hinblick auf Klimawandel oder Krankheiten wichtig werden kann. Die alte russische Sorte Antonowka ist beispielsweise neuerdings wegen ihrer Mehrfachresistenz gegen Schorf wieder interessant geworden.

2013 wurden insgesamt 7 Tonnen Äpfel von ca. 40 Sorten geerntet und verwertet, was ca. 4.000 Liter Saft ergab. Einen hohen Anteil daran haben die Sorten Kaiser Wilhelm, graue französische Renette, graue Herbstrenette, rote Sternrenette und so schöne regionale Sorten wie Rheinischer Krummstiel, Rheinischer Bohnapfel, Rheinischer Winterrambour und Schicks Rheinischer Landapfel sowie als "Ausländer" noch der Schlesische Lehmapfel. Zur geschmacklichen Abrundung wurden jedem Sack (ca. 20-30 kg) ein paar Luxemburger Mostbirnen beigefügt, die roh ungenießbar sind, aber in Kleinstmengen traditionell dem Most = Saft hinzugefügt werden. Die meisten rheinischen Sorten sind Wintersorten, d.h. bei der Ernte noch relativ sauer, so dass ein Gemisch aus verschiedenen Sorten wichtig ist.

Tipp zur Lagerung

Der Apfelsaft wird in einer 5-Liter-Packung (Kunststoffschlauch in Pappkarton) mit Zapfhahn geliefert. Der geöffnete Behälter braucht nicht in den Kühlschrank gestellt werden. Erst wenn die Saftmenge darin so gering ist, dass durch das Zapfventil Luft in den Behälter gelangt, sollte der Rest in eine Flasche abgefüllt und kühl gestellt werden. Es empfiehlt sich, den Karton nach vorn gekippt zu stellen, wenn sich der Saft dem Ende zu neigt.

 

 

 

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