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Ohrhänger und Ketten aus Baumkürbis
Importeur: GLOBO Fair Trade Partner

Preis: 9,50 € (Ohrhänger) 12,90 € (Ketten)

Herkunft: Hergestellt in Kolumbien von der Werkstatt FUSSIONI

Mal rund, mal eckig, mit filigranen Mustern, in Spiralform oder geometrisch schlicht: Der außergewöhnliche Schmuck von FUSSIONI ist bunt, leicht und nicht nur optisch originell. Denn er wird aus der Totumo-Frucht (Baumkürbis) hergestellt!


Totumo-Frucht am Baum
Quelle: Dick Culbert, CC license

Der Totumo oder Kalebassenbaum ist ein Fruchtbaum Südamerikas, dessen Schale so hart wie die der Kokosnuss ist. Die Früchte werden als „Baumkürbis“ bezeichnet und sind nicht für den Verzehr geeignet, obwohl sie teilweise medizinisch eingesetzt werden. Die Schalen hingegen finden verschiedenartige Verwendung: Das Fruchtfleisch wird ausgeschabt und die Schalen getrocknet. Da die Schalen wasserdicht sind, können sie als Trink- oder Essgeschirr genutzt werden. Auch für Musikinstrumente sind sie verwendbar.


Bunte Farbenpracht der Totumos
Quelle: Guillermo Vasquez, CC license

Die Idee, die Schale des Baumkürbis‘ zu trocknen und daraus Schmuck herzustellen, hatte die Kolumbianerin Doña Conni Leon auch aufgrund ihrer schwierigen Einkommensverhältnisse. Die Situation der ärmeren Bevölkerung, insbesondere der Frauen, ist in ihrem von Bürgerkrieg und Drogenhandel geprägten Land oft schwierig. Conni kam auf die Idee, Kalebassen zu sammeln, zu trocknen und daraus Schmuck herzustellen. Zunächst schnitzte sie mit einem einfachen Messer Muster in die Kürbisse und bemalte deren Oberfläche. Mit der Zeit entwickelte sie ihre Fertigkeiten und Techniken weiter und begann neue, eigene Designs zu entwerfen. Als die Nachfrage nach ihren Schmuckstücken stieg, entschloss sie sich, aus dieser Arbeit einen richtigen Beruf zu machen und in Bogotá eine eigene Werkstatt zu eröffnen. Sie nahm andere Frauen, die sich in schwieriger Situation befanden, als Mitarbeiterinnen auf. Später begann sie auch, sich um heranwachsende Waisen zu kümmern, denen sie in der neu gegründeten Werkstatt Ausbildung und Verdienst verschaffte. Heute arbeiten dort zehn junge Frauen und zwei junge Männer.

Quelle: GLOBO Fair Trade Partner

 

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