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Vortrag und Diskussion

Zeit: 22. Juli (Dienstag), 19 - 21 Uhr
Ort: La Familiär (direkt hinter dem Weltladen, Zugang vom Innenhof), Maxstraße 36, Bonn
Referent: Felix Weth (Geschäftsführer Fairnopoly & Strategie)

Viele reden davon, dass sich unsere Wirtschaft verändern muss. Das neue Unternehmensmodell Genossenschaft 2.0 bietet eine konkrete Möglichkeit, wie wirtschaftliches Handeln hier und jetzt konsequent fairer und nachhaltiger gestaltet werden kann. Nach einer Vorstellung des Modells am Beispiel des Online-Marktplatzes Fairnopoly möchten wir dessen Möglichkeiten und Relevanz mit dem Publikum diskutieren.

 Unternehmen sollten für Menschen da sein und nicht dafür, über deren Interessen hinweg zugunsten maximaler Profite zu agieren. Um dies zu verhindern, möchten wir unsere Wirtschaft demokratischer gestalten und nachhaltig zu deren positiver Veränderung beitragen. Wir bieten eine praktische Möglichkeit, die sich hier und jetzt umsetzen lässt und uns diesem Ziel näher bringt: "Die Genossenschaft 2.0".

Hinter dem Begriff "Geno 2.0" steckt eine Erneuerung der klassischen Genossenschaft durch in der Satzung verankerte Grundprinzipien, die das Unternehmen zu fairem und nachhaltigem Agieren verpflichten. Prinzipien wie konsequente Transparenz, demokratische Kontrolle und hohe öko-soziale Standards bei sämtlichen Geschäftsaktivitäten werden so gut wie unverrückbar in die „DNA“ des Unternehmens eingeschrieben. Auch nach Innen verpflichtet sich eine Geno 2.0 zu Fairness: Die Mitarbeiter*innen wählen den Vorstand und das höchste im Unternehmen gezahlte Gehalt darf maximal dreimal so hoch sein wie das niedrigste. Gewinne werden in einer Geno 2.0 nicht an wenige Großinvestoren ausgeschüttet, sondern an möglichst viele beteiligte Menschen.

Nach einer Vorstellung des Modells am Beispiel des Online-Marktplatzes Fairnopoly (www.fairnopoly.de) möchten wir dessen Möglichkeiten und Relevanz diskutieren. Im Laufe der Diskussion sollen auch generelle Fragen aufgeworfen werden: Ist die Rechtsform Genossenschaft hinreichend, oder sind weitere/andere Kriterien notwendig, um Unternehmen zu aktiven Treibern einer nachhaltigen Wirtschaft zu machen? Ist die Rechtsform überhaupt der richtige Ansatzpunkt, um das oftmals enttäuschende Konzept von Unternehmensverantwortung auf feste, demokratisch kontrollierbare Füße zu stellen? Ist das Modell ausreichend skalierbar, um auch auf große bzw. schnell wachsende Wirtschaftsakteuere anwendbar zu sein?

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion!

Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung hier.

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