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Eine Industrie mit verheerenden Folgen

Vortrag
Zeit:
Dienstag, 23. Februar 2016, 19 Uhr
Ort: Weltladen Bonn, Maxstr. 36
Referentin: Irene Knoke, Südwind-Institut
Eintritt: frei

Der Palmölsektor ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen, heute ist Palmöl das wichtigste Pflanzenöl der Erde. Es wird nicht nur in Nahrungsmitteln, sondern auch für Wasch- und Körperpflegemittel, als Kraftstoff und in der chemischen Industrie verwendet. Jedes zweite Produkt im Supermarkt enthält heute Palmöl. Der Bedeutungszuwachs ist auch darauf zurückzuführen, dass die Ölpalme unter allen Ölpflanzen mit Abstand am ertragreichsten pro Hektar ist. Angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung mit sich verändernden Konsummustern und des wachsenden Bedarfs an agrarischen Rohstoffen ist Palmöl auf den begrenzten Anbauflächen daher kaum noch wegzudenken.

Auf der anderen Seite liegen die potentiellen Anbaugebiete von Palmöl in höchst sensiblen ökologischen Gebieten und der gängige Anbau als Monokultur birgt eine Menge Risiken und ist begleitet von großen Regenwaldverlusten. Zu den immensen ökologischen Problemen kommen soziale Missstände hinzu, wie illegale Landnahmen oder die prekäre soziale Situation, in der sich viele Beschäftigte im Palmölanbau befinden.

Irene Knoke vom Südwind-Institut stellt in diesem Vortrag ihre 2015 veröffentlichten Studien zu den Arbeitsbedingungen und Menschenrechtsverletzungen in der Palmöl- und Kautschukindustrie vor.

Mehr Infos sowie die Studien und Fact-Sheets sind beim Südwind-Institut gegen freiwillige Spende bzw. kostenlos erhältlich.

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