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Letzten Herbst hat zum ersten mal ein Bonner Radler*innen-Team Schokolade von Amsterdam nach Bonn gefahren, die dann im Weltladen verkauft wurde. Dieses Jahr über Ostern steht wieder eine Schokofahrt an.

Hintergrund: Per Segelschiff werden unter fairen Arbeitsbedingungen angebaute Kakaobohnen emissionsarm nach Amsterdam gebracht und dort in einer kleinen Schokoladenfabrik zu leckerer Schokolade verarbeitet. Die Schokofahrer*innen transportieren sie emissionsarm per Rad weiter in viele Städte. Entstanden ist die Idee in Münster, inzwischen hat sie sich in viele Städte in Deutschland und Österreich verbreitet. Im Oktober 2018 radelte zum ersten Mal eine Gruppe aus Bonn mit. Die Schokofahrt findet Ostern 2019 zum fünften Mal statt.

Am Mittwoch, den 17.04.2019, treten die ungefähr 15 Radler*innen  mit Trekking- oder Lastenrädern ihre Fahrt nach Amsterdam an.  Um 09:30 Uhr treffen sie sich auf dem Frankenbadplatz. Das Quartiersbüro Mackeviertel versorgt die Gruppe vor dem Start mit Kaffee und Proviant. Freundinnen und Freunde sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen oder auch die Gruppe ein Stück zu begleiten. Geplanter Start ca. 10:30 Uhr.

Die Ankunft in Bonn ist für Dienstagabend, 23.04.2019, um 18 Uhr vor dem Alten Rathaus geplant. Auch da können Begeisterte gerne dazu kommen. Ab Samstag, 27.04., gibt es die Schokolade dann u.a. im Weltladen zu kaufen (Öffnungszeit 12 bis 15 Uhr).

Mehr Informationen auf bolle-bonn.de.

Zeit: Samstag, 13. April 2019, 12 bis 18 Uhr
Ort: Weltladen Bonn, Maxstr. 36, 53111 Bonn

In der Bonner Altstadt stehen die Kirschbäume in voller Blüte. Außerdem können Sie von 11 bis 17 Uhr über den Altstadtflohmarkt schlendern. Wir vom Weltladen haben dies zum Anlass genommen, den Laden länger, bis 18 Uhr, zu öffnen. Die Bäume in der Maxstraße sind zwar nicht ganz so prächtig wie die in der Heerstraße und Breite Straße, aber ein Abstecher zum Weltladen lohnt sich trotzdem!


Faires Spielzeug von El Puente  –  erhältlich im Weltladen Bonn
Foto: Angela Semmelroth

Wenn Kinder mit strahlenden Augen ihre Geschenke auspacken und sich über neues Spielzeug freuen – wer denkt da schon an die Arbeitsbedingungen, unter denen es hergestellt wurde?

Doch Tatsache ist: 80 Prozent der europäischen Spielzeug-Importe kommen aus Fernost. In vielen der dortigen Fabriken verstoßen die Arbeitsbedingungen gegen nationales Recht und internationale Mindeststandards: Arbeitszeiten bis 14 Stunden pro Tag an 7 Tagen die Woche (insbesondere wenn die Produktion für das Weihnachtsgeschäft auf Hochtouren läuft), erzwungene Überstunden, Löhne unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns, Arbeitsunfälle. Die Befunde von (meist verdeckten) Studien in Fabriken und Befragungen von Arbeiter*innen gleichen sich seit Jahren (Studie CSR-Maßnahmen deutscher Spielzeug Unternehmen. Uwe Kleinert, Werkstatt Ökonomie e.V., Oktober 2018).

Aber es geht auch anders: "Fair spielt" heißt das Projekt der Werkstatt Ökonomie, das sich für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie einsetzt. "Fair spielt" informiert mit einer jährlich aktualisierten Firmenliste, welche Unternehmen den Verhaltenskodex des Weltspielzeugverbandes einhalten und welche nicht.

Spielzeug aus Fairem Handel gibt es z. B. von El Puente – erhältlich im Weltladen Bonn.

Weitere Informationen:

Projekt "fair spielt"

Kampagne für Faires Spielzeug

Fair-Toys-Heft der Organisation Solidar Suisse (für Kinder von 4 bis 12 Jahren)

 

Letzten Samstag, am 20.10., fand der Tag der Vereinten Nationen auf dem Bonner Marktplatz statt. Es war ein buntes Bürgerfest im Zeichen der SDGs, der "Sustainable Development Goals". Am Stand des Weltladens drehte sich alles um Schokolade. Besucher konnten Trinkschokolade genießen und am Schoko-Verteilungsspiel teilnehmen. Dabei geht es darum, die weltweite Verteilung der Wertschöpfung im Handel mit Kakao und Schokolade einzuschätzen. Sicher ein interessantes Aha-Erlebnis für viele. Fair gehandelte Schokolade, bei der die Kakao-Kleinbauern einen fairen Anteil an der Wertschöpfung erhalten, gibt es natürlich bei uns im Weltladen.

"Ich bin nur mal kurz Schokolade holen"

Eine Gruppe Bonner radelt nach Amsterdam. Ihre Mission: Schokolade klimaneutral zu Händlern im Rheinland transportieren – per Lastenrad statt Lkw.


Bildquelle: Schokofahrt.de

Heute, am 3. Oktober 2018, ist die Schokofahrt in Bonn am Frankenbadplatz gestartet. Von der letzten Schokofahrt um Ostern 2018 hatte der Weltladen auch schon Schokolade bezogen, die sehr schnell vergriffen war. Dieses mal haben wir folglich mehr bestellt. Auch andere Läden sind dieses mal dabei. Über das Schokofahrt-Projekt und die Herkunft der Schokolade gab es bereits einen Vortrag im Juni im Weltladen.

Radeln für ein gutes Klima

"21 Tage gemeinsam radeln für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität!" stadtradeln.de

Liebe Weltladen-FreundInnen und KundInnen,

auch in diesem Jahr findet wieder das „Stadtradeln“ statt. Es setzt ein Zeichen für den Klimaschutz durch nachhaltige Mobilität und wird organisiert vom Klima-Bündnis.

Unter dem Motto „Global denken, lokal radfahren“ beteiligt sich auch der Weltladen Bonn zum dritten mal mit einem „Team“. Alle Kilometer, die die Teammitglieder vom 10. bis zum 30. Mai erradeln, werden erfasst. Das Weltladen-Team ist für alle Unterstützer des Ladens und des Klimaschutzes offen.

Lust mitzumachen, um Klimaschutz und Radverkehrsförderung in Bonn voranzutreiben?

Zeit: 15.–29. September 2017 während der Öffnungszeiten (Mo–Fr 13:00–19:00 Uhr, Sa 12:00–15:00 Uhr)
Ort: Weltladen Bonn, Maxstr. 36, 53111 Bonn

Täglich wechselnd gibt es während der Fairen Woche im Weltladen Bonn Produkte aus fairem Handel zu probieren. Diesmal liegt der Schwerpunkt auf Produkten aus Palästina. Es werden insbesondere auch neue Produkte der Organisation Canaan Fair Trade dabei sein, die Sie bei uns testen können. Darüber hinaus bieten wir Rezepte und Tipps zu Zutaten aus Fairem Handel an.

von Antonia Schwingen

Bericht von der Veranstaltung Commons - jenseits von Markt und Staat

Unter dem Motto COMMONS – JENSEITS VON MARKT UND STAAT leiteten Sarah und Stefan Meretz am 26. Juli im Bonner Weltladen einen interaktiven Vortrag, in dem sie exemplarisch auf die Solidarische Landwirtschaft (SoLawi) eingingen.

Was ist ein Commons und wie machen wir etwas zu einem Commons? Wie gewinnt oder verliert ein Projekt die Eigenschaft, ein Commons zu sein? Kann ich mit einem Einzelhaushalt an einem Commons mitwirken? Sind Commons auf Nachhaltigkeit ausgerichtet? Mit diesen und vielen weiteren Fragen befasste sich die Gesprächsrunde am vergangenen Mittwoch im Weltladen.

von Antonia Schwingen

Bericht von der Veranstaltung Freiwilligendienste - fair genug?

FREIWILLIGENDIENSTE – FAIR GENUG? war das Thema der Veranstaltung im Bonner Weltladen am Abend des 13. Juni, bei der fünf junge Männer und Frauen von ihren Erfahrungen und Perspektiven als Freiwillige im Ausland berichteten.

Welche Schwierigkeiten können jungen Menschen begegnen, die einen Freiwilligendienst im Ausland planen? Welche Möglichkeiten haben Süd-Nord-Reisende, welche dagegen Deutsche, die in ein Land im globalen Süden gehen möchten? Wie werden die unterschiedlichen Programme finanziert? Geht es fair zu in der inzwischen großen Welt der Freiwilligendienste?

Mit diesen Fragestellungen befasst sich Stina Drexler, selbst ehrenamtliche Mitarbeiterin im Bonner Weltladen, seit längerem sehr intensiv – denn im September wird sie selbst nach ihrem Masterabschluss des Pädagogikstudiums den 12-monatigen weltwärts-Freiwilligendienst in einem Zentrum für Kinder mit Behinderung in Uganda beginnen.

Aktionen und Kampagnen